Wie lang muss der Tisch sein?
Rechne rund 60 cm Tischkante je Platz. An einen Tisch von 160 cm Länge setzt du damit zwei Personen je Längsseite, an 200 cm drei, an260 cm vier — die Kopfenden kommen jeweils dazu. Diese Frage entscheidetzuerst, weil sie den Raum festlegt und nicht mehr zu ändern ist.
In unserer Auswahl ist 200 cm die häufigste Länge: 123 Modellebieten sie an, dicht gefolgt von 180 cm (116) und 220 cm (87). Nach untenwird es schnell dünner — 160 cm führen 71 Modelle, 140 cm noch 33 und120 cm gerade zehn. Wer wenig Platz hat, sucht also aus einem deutlichkleineren Sortiment als jemand, der 200 cm stellen kann.
Bei der Tiefe hast du im Wesentlichen zwei Maße: 100 cm bei 126Modellen, 90 cm bei 89. Die zehn Zentimeter entscheiden, ob zwischen zweigegenüberliegenden Gedecken noch Schüsseln und Brettchen stehen können.Rechne hinter jedem Stuhl 80 cm zum Aufstehen — bei 100 cm Tiefebraucht der Tisch mitsamt Stühlen also gut 2,60 m Raumtiefe.
Fester Tisch oder einer, der mitwächst?
Bei 12 unserer 174 Modelle wählst du die verlängerbare Ausführungdirekt mit. 152 haben eine feste Platte. Der weitaus größte Teil unseresSortiments ist also bewusst fest — das gehört zur Erwartung, wenn du hier suchst.
Zwei Bauarten stehen zur Wahl. Eine Ansteckplattehängst du an der Schmalseite ein, wenn Gäste kommen, und lagern sie sonst— je nach Modell 43 bis 70 cm breit, also ein Brett, das einen Platz imKeller oder hinter dem Schrank braucht. Ein Auszug sitztdagegen unter der Platte und bleibt immer am Tisch; dafür läuft quer überdie Fläche eine Fuge. Wenn du selten aufstocken musst, ist der festeTisch die ruhigere Wahl: keine Mechanik, keine Fuge, nichts zu lagern.
Bei zehn weiteren Modellen lässt sich eine Ansteckplattenachträglich bestellen — sie gehört dann nicht zum Lieferumfang.Wenn du das vorhast, klär es besser vor dem Kauf als danach: Obeine Platte in derselben Holzcharge noch verfügbar ist, entscheidet sichnicht beim Tisch, sondern beim Hersteller.
Welches Holz kommt auf den Tisch?
Zuerst eine Richtigstellung, die häufig andersherum zu lesen ist:Massiv heißt nicht „aus einem Stück". Auch eine massivePlatte wird in aller Regel aus mehreren Lamellen verleimt — bei unserer»Thor«-Platte ist die durchgehende Lamelle sogar das beworbene Merkmal,beim SIT »56er« sind zwei Lagen von je 28 mm zu 56 mm aufgedoppelt.Massiv heißt: durch und durch dasselbe Holz, kein Furnier auf einerTrägerplatte. Das ist der Unterschied, der zählt, denn nur so lässt sicheine Platte über Jahrzehnte abschleifen.
Wildeiche ist mit 53 Modellen unser häufigstes Holz:hart, astig, lebhaft gezeichnet, über die Jahre nachdunkelnd — auf einergroßen Fläche wie einer Tischplatte kommt das stärker zur Geltung als beijedem anderen Möbel. Akazie (36 Modelle) fällt wärmer undunruhiger aus und ist die günstigere Alternative mit ähnlicher Härte.Mango (10) und Teak (9) sind weicher undgleichmäßiger, Nussbaum (10) ist die dunkelste Wahl.Eiche ohne den wilden Wuchs (9) undKernbuche (7) sind die ruhigsten Bilder. Reine Bucheführen wir bei Esstischen nicht.
Bei der Oberfläche gilt, was bei jedem Tisch entscheidend wird, sobalddas erste Glas umfällt: Geölte Flächen bleiben spürbar Holz und lassensich bei Kratzern und Rändern stellenweise nachölen. Lackierte sindpflegeleichter und unempfindlicher gegen Feuchtigkeit, verbergen abereinen Teil der Struktur — und eine beschädigte Stelle lässt sich nichtörtlich ausbessern, dort muss die ganze Platte neu.
Baumkante oder gerade Kante — und welches Gestell?
41 Modelle tragen eine Baumkante: Der Rand folgt demWuchs des Stammes, keine Platte gleicht der anderen. 20 sind geradegeschnitten, elf tragen die Schweizer Kante, bei der die Platte nach untenangeschrägt ist und dadurch leichter wirkt, als sie ist. Die Baumkantekostet Platz: Der Umriss springt vor und zurück, ein Stuhl steht nichtüberall gleich gut. Wenn du ausschließlich danach suchst, findest du die ganze Auswahl unterBaumkantetische.
Rund ist bei uns die Ausnahme: Sieben Modelle sind belegt rund, zweioval, alle übrigen rechteckig. Wer einen runden Tisch sucht, sollte dasalso früh entscheiden — die Auswahl ist an dieser Stelle klein.
Unter der Platte entscheidet das Gestell über den Beinraum. 36 Modellenennen ein Metall- oder Eisengestell, 14 stehen auf Kufen, die den Platzan den Schmalseiten frei lassen. Bei der Serie »Saira« wählst du die Form des Gestells selbst — als A, H, U, V oder Y —, was auf dieselbe Plattespürbar verschieden wirkt. Zwei Modelle stehen auf einer Mittelsäule; dortstört überhaupt kein Bein.
Wenn du Platte und Gestell getrennt aussuchen möchtest, findest du beides unterTischplatten.Alle Bauformen und Stilrichtungen stehen unterEsstische,besonders gestaltete Entwürfe unterDesigner Esstische.Die passenden Sitzmöbel suchst du bei denEsszimmerstühlenaus.